Die soziale Seite der Agilität

Agilität ist in aller Munde! Organisationen wollen und sollen agil – also flexibel, proaktiv, antizipativ und initiativ – werden, um wachsender Komplexität zu begegnen. Jeder hat dafür seine eigene Definition, vieles bleibt vage.

Ich nähere mich dem Thema ganz konkret und widme mich der sozialen Seite der Agilität:

„Die Art und Qualität der Kommunikation, die Häufigkeit der Interaktion und die Reife der Reflexion gehen mit der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens Hand in Hand.“ (Chaehan So, 2010).

Der zunehmenden Komplexität im Außen – Digitalisierung, Globalisierung, neue Denkweisen, wachsende Unsicherheit, … – müssen Organisationen mit wachsender Komplexität im Inneren begegnen. Dadurch stellen sich große Herausforderungen an Führungskräfte und MitarbeiterInnen. Sie müssen die neuen agilen Strukturen wie zum Beispiel flachere Hierarchien und mehr Selbstverantwortung mit Leben füllen:

  • sich trauen, kritisch und gleichzeitig wertschätzend Stellung zu beziehen
  • die Einwände des anderen hören und sachlich reagieren
  • die eigenen Bedürfnisse und Gefühle kennen und angemessen agieren können
  • Machtansprüche reflektieren
  • Kommunikations-, Konflikt- und Kooperationskompetenz besitzen und schlussendlich
  • Veränderungsbereitschaft mitbringen

Dazu braucht es Input, Räume zum Ausprobieren, neue Formate der Kommunikation und Entscheidungsfindung, Reflexion des eigenen Denken, Fühlen und Handelns und wertschätzendes Feedback. Hier setzt meine Arbeit an.